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Live in concert
Fachoberschule Regen in der Münchner Philharmonie
Nach dem regen Zuspruch im letzten Jahr, unternahmen Schülerinnen und Schüler der Staatl. Fachoberschule Regen auch heuer wieder eine musikalische Exkursion nach München – zum 1. Jugendkonzert der Münchner Philharmoniker.

Auf dem Programm standen Werke des US-Komponisten Wayne Oquin, des 2014 verstorbenen Maestros Lorin Maazel, der von 2010-2014 die Münchner Philharmoniker dirigierte und sich ab den 1990er Jahren zunehmend dem Komponieren widmete – Gustav Mahler lässt grüßen - sowie Dmitrij Schostakowitschs 5. Symphonie in D-Moll,
entstanden in der Zeit des Stalinistischen Terrors. Wie viele andere russische Künstler ging auch Schostakowitsch Mitte der 1930er Jahre künstlerisch in die innere Emigration, um Repressalien von Stalins Diktatur zu entgehen. Die wohl größte Konzession, die Schostakowitsch in seiner 5. Symphonie an die sowjetische Ideologie macht, ist die mit Beethovens 9. Symphonie assoziierte Apotheose und affirmative Finalbildung im 4. Satz. Eine anschließende Kurzumfrage, wie häufig die Schülerinnen und Schüler im Konzert waren, mit welcher Erwartungshaltung sie in die Philharmonie gegangen sind, ob ihnen die Stücke gefallen haben und last but not least, ob sie sich vorstellen können, erneut ins Konzert zu gehen, war sehr aufschlussreich: Alle Befragten waren zum ersten Mal in einem klassischen Konzert und neugierig, „eine andere Art von Musik kennen zu lernen“. Am besten kam Schostakowitsch an. „Das Beste kommt zum Schluss, die einzelnen Sätze waren klar definiert, fein säuberlich gespielt.“
Kurzum: Alle konnten sich vorstellen, wieder ins Konzert zu gehen, „es war auf jeden Fall mal was Besseres, als immer nur Charts zu hören.“ Obwohl: „Man muss es nicht übertreiben, so gut wie aktuelle Charts“ ist es dann auch wieder nicht. Ehrlichkeit und Reflektiertheit, wie es in München nicht immer der Fall ist. Oder wie Monaco Franze konstatiert: „Viel schlimmer ist, dass wir in München ein Publikum haben, das jeden Reinfall zu einem einmaligen Erlebnis hochjubelt.“ Was jedoch nicht für das 1. Jugendkonzert der Münchner Philharmoniker gilt.

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